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Archiv für Schlagwort ‘sciencefiction’

Keine Science Fiction: Plasma-Tornado auf der Sonne – Video!

Statt Science Fiction mal einen Blick auf die Astronomie

Heute gibt es keinen Artikel aus der Science Fiction, sondern aus den realen Naturwissenschaften, welcher etwas äußerst Interessantes zeigt, wenn auch weder Ufos noch Aliens. Dennoch ist es ein Ereignis, welches so wohl noch nicht aufgezeichnet wurde und vor allem auch deshalb sehenswert ist. Das Beste daran, es gibt davon nicht nur Standbilder, sondern aus den Aufnahmen wurde ein Video gerendert. Unbedingt anschauen!

Mehr darüber:
http://www.space.com/14569-tornado-season-sun.html

Washington/USA – Erstaunliche Aufnahmen des NASA-Sonnenobservatoriums SDO (Solar Dynamics Observatory) zeigen die erst 1998 erstmals entdeckten Plasma-Tornados auf der Sonnenoberfläche und liefert damit erstmals Filmaufnahmen dieser spektakulären Phänomene, die sich trotz ihrer Ähnlichkeit von ihren irdischen Gegenstücken unterscheiden.

Sie zeigen eine Animation aus hochauflösenden Einzelaufnahmen in einer Abfolge von einer Aufnahme alle vier Minuten.

“Fast wirkt es so, also könnte sich das Sonnenplasma nicht entscheiden”, kommentiert das SDO-Team die Aufnahmen, “dunkleres und damit kühleres Plasma gleitet und bewegt sich 30 Stunden lang in wirbelnden Strömen über der Sonnenoberfläche hin und zurück und wird vor dem hellen Hintergrund einer aktiven Sonnenregion im ultravioletten Lichtspektrum sichtbar.”

Während irdische Tornados von Winden angetrieben werden, sind es auf der Sonne gegeneinander wirkende magnetische Kräfte, die die Wirbel entlang magnetischer Feldlinien vorantreiben.

Quelle: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de

 

Dunkel vs. hell – welches ist das bessere Science Fiction Cover?

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

 

Umfrage

 

Das Cover zum Science Fiction Roman ist nun schon einige Zeit hier im Blog präsent. Nun wurde es noch einmal überarbeitet und es gibt aus vermarktungstechnischen Gründen auch noch eine zweite Version, die im Gegensatz zur ersten recht hell gehalten wurde. Scharfe Linien, wenige Farben bestimmen weiterhin den Stil.

Ich würde gern wissen, welcher Buchdeckel würde EUCH eher erreichen?

Dazu die folgende Umfrage:

Welches Cover sagt dir mehr zu?

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VARIANTE A

Ufo Aliens Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VARIANTE B

Ufo Aliens Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und?

 

Science Fiction – Die Connor Lewis Story oder: Kann ein Mensch Aliens anlocken?

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

 

Nun, da sich die Schreibarbeit der Science Fiction Roman-Erstfassung dem Ende nähert, möchte ich ein wenig mehr zum Inhalt der Geschichte und den Hintergründen, die überhaupt dazu geführt haben, dass ich sie zu Papier bringe, ins Licht rücken.

Es ist einige Zeit her, da ich mit ein paar interessanten Leuten aus der sogenannten Ufo-Szene ins Gespräch kam. Es ging dabei eigentlich nur um die üblichen Themen; gibt es Außerirdische (auf der Erde), sind das alles nur Hirngespinste, Täuschungen, stecken “Verschwörungen” dahinter usw.

Wer sich in diesem Bereich etwas auskennt, weiß, Für und Wider werden weltweit von ihren jeweiligen Vertretern mit allen Mitteln verteidigt. Welcher Fraktion man angehört oder angehören will, das sei jedem selbst überlassen.

Sicher ist aber, es geht von diesem Thema sehr lange schon eine große Faszination aus. Ich für meinen Teil versuche mich dem Thema “nur” als Schreiberling zu nähern.

Die oben genannten Gesprächspartner hatten jedoch neben den bekannten Theorien etwas außerordentlich Interessantes vorzubringen. Zwar ebenfalls theoretisch, dennoch etwas von scheinbar simpler, gleichzeitig auch von abenteuerlicher Durchführbarkeit Gekennzeichnetes.

Natürlich wurde mir gegenüber nicht auf die kleinsten Details dieser Theorie und der angewandten Technik eingegangen, aber ich erfuhr zumindest soviel darüber, dass ich es thematisch als “revolutionär” empfand und die Idee dahinter auf jeden Fall eine solide Basis für einen Science Fiction Roman hergab.

Anfangs waren die drei Ufo-Enthusiasten nicht wirklich begeistert davon, dass ihre Idee zu einem Buch “vermurkst” werden würde, aber da man als Science Fiction Schreibender nicht unbedingt nur auf Fakten zurückgreift, sondern man die freie Wahl der realen Zutaten hat, würde ein “Ufo-Schmöker” ihr Projekt nicht wirklich gefährden. Da meine “Lone Gunmen” dazu noch auf einem anderen Kontinent agieren und weder ich noch jemand anderes (hoffentlich!) ihre Identität kennt, können sie auch weiterhin ihre “Experimentchen” durchführen, ohne Gefahr zu laufen, von MiBs, CIA, NASA, Scully & Mulder behelligt zu werden. ;)

Natürlich habe ich Inhaltliches aus den Gesprächen in den Charakter meines Protagonisten einfließen lassen. Vieles der Ideologien der “Gunmen” bildet sich in der Persönlichkeit des Connor Lewis ab – ein ebenso großer Teil ist pure Fiktion. Das Gleiche gilt für die Handlung; ein realer Part, der in der Gegenwart meiner drei “Gunmen” wurzelt, ein anderer Teil KÖNNTE real werden; je nachdem, worin deren Experimente eines Tages münden.

Was, so wird sich der interessierte Leser und Freund des Themas außerirdisches Leben fragen, ist nun die Theorie, die lohnenswert genug erscheint, dass sich ein paar “Verrückte” in Unkosten stürzen sie zu testen, und die mich über Monate an den Schreibtisch fesselt?

Die Theorie der “Gunmen” in meinen vereinfachenden Worten:

Wenn die Aliens tatsächlich hier sind, warum gibt es nur verwackelte Aufnahmen, die sich entweder als Fälschung entpuppen oder einfach nicht genügend Beweiskraft haben, für das, was sie darstellen (sollen)? Laden wir doch ET an einen BESTIMMTEN Ort ein und sorgen für UNWIDERLEGBARES Beweismaterial.

Diese Aufnahmen wären nun nicht einfach Fotos oder Videos, wie sie zu Millionen im Web herumgeistern, sondern spezielle Aufnahmen, die aufgrund spezifischer optischer Parameter eine Art Wasserzeichen generieren, aus dem,  was aufgezeichnet wird. Es wäre unmöglich, dieses Material zu manipulieren, ohne dass man eindeutig festellen würde, da fehlt etwas im Bild, bzw. ist hinzugefügt worden. Technisch ist so etwas tatsächlich möglich.

Nun klingt es aber absolut nach Science Fiction, einen Außerirdischen irgendwohin “einladen” zu wollen. Aber auch dafür scheinen die Jungs einen Plan zu haben. Ohne über die Durchführbarkeit urteilen zu wollen (oder es zu können), will ich nur erwähnen, dass die Überlegung der “Gunmen” dahin geht, dass sich ET wohl nicht allzu sehr locken lassen würde, durch Dinge, die wir einfachen Erdlinge anzubieten haben. Wohl eher durch etwas, das wir NICHT haben. Oder aus gewissen Gründen (noch) nicht haben SOLLTEN!

Dies könnten zum Beispiel “gefährliche” Technologien sein (siehe Science Fiction Serie Stargate z.B. die Naniten) oder sehr effektive, noch nicht verfügbare Energieformen, welche durchaus  gesellschaftliche und wirtschaftliche  Revolutionen in unserer Zivilisation hervorrufen könnten (z.B. eine in großem Maßstab nutzbare kalte Fusion) etc.

 

Science Fiction: die "Anlage" - Connor Lewis' Konstruktion, welche "seine" Aliens anlocken soll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hält sich ET tatsächlich über unseren Köpfen im Orbit auf, würde er Derartiges wohl bemerken. Also, bieten wir ihm etwas Vergleichbares in PERFEKTER Umgebung an – so meine “Gunmen” – und schauen wir, ob er auf einen Blick vorbeikommt.

Was die drei Tüftler nun tatsächlich auf dem Kasten haben, ob es nur wannabe ist oder sie wirklich den richtigen Köder für ET auslegen können, ich weiß es nicht. Aber einige technische Ansätze konnte ich dennoch aus ihnen herauskitzeln. Wer mehr wissen will; einfach das Buch lesen. Wieviel davon technische Realität sein könnte – das würden wohl nur Physiker und Elektroniker feststellen, die sich wagen, “richtig schräges Zeug” testweise aufzubauen.

Ich bin jedenfalls begeistert und dankbar, über diese Idee gestolpert zu sein und dass ich sie, mit Erlaubnis der “Gunmen”, für die Welt meines Romanhelden “ausborgen” durfte. Hoffen wir mal, dass mehr als nur Theorie darin steckt und mein bescheidener Beitrag in Form eines Science Fiction Schmökers eines fernen Tages inhaltlich eine “olle Kamelle” ist, die längst Teil unserer Realität wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- Exopolitik Deutschland (externer Link) –

Science Fiction – Leseprobe aus dem Kapitel “Alter Freund”

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

Heute unterbreche ich meine Schreibwut am Science Fiction Roman wieder für einen Moment und bringe  einen rohen, noch unkorrigierten Ausschnitt aus einem einleitenden Kapitel “Alter Freund”. Viel Spaß beim Lesen!

Die blauweißen Vorhänge tanzen sanft und gemächlich am Fenster, als Connor die Augen öffnet. Er setzt sich auf, wuschelt kurz durch seine Haare. Die Gedanken vor dem Schlafengehen haben ihn bis in den Traum verfolgt. Unruhig hat er geschlafen, sich hin und her gewälzt.
‚Wird sicher mit an der Coke gelegen haben.‘ sinniert er. Aber er weiß, eigentlich sind es die Zweifel an seiner Idee, seinen Schlußfolgerungen. Zweifel an der möglicherweise absurden Annahme, daß er, Connor Lewis, ein schrulliger Einsiedler in den mittleren Jahren, irgendwo draußen im grünen Nirgendwo, dieser Sache, diesem Experiment, gewachsen ist. Daß ein wenig Kreativität bei der Wahl der technischen Mittel, eine Prise Ignoranz beim Einschätzen seiner Erfolgschancen und eine explosive Mischung aus Trotz gegenüber der restlichen Welt und Abenteuerlust eines wettbewerbsmüden Außenseiters, tatsächlich zur Begegnung mit außerirdischen Wesen oder deren Technik führen sollte.

Möglicherweise liegt er völlig falsch und versucht sich in der sinnlosen Kontaktaufnahme mit den geheimen Hightech-Spielzeugen des militärisch-industriellen Komplexes? Connor spannt die Lippen, atmet schwer durch die Nase aus, dreht sich aus dem Bett und setzt die Füße auf den Boden. Lange starrt er dahin, wo er den groben Teppich unter den Sohlen spürt.
‚Hab ich wirklich die Bodenhaftung verloren? Bin ich nach den ganzen Bemühungen, mit meinen Anflügen von Kunst und den schrägen Erfindereien, meinen Platz in der Welt zu finden, irre geworden? Kann mich nicht dauerhaft anpassen, okay. Mein Fehler. Bin kein Teamplayer, okay – ist auch mein Problem. Aber, wer kann mir mit SICHERHEIT sagen, daß meine Ideen absolut neben der Realität liegen, totaler Mist sind? Nur, weil ich, als Individuum nich’ dem gesellschaftlichen Wunschkonzept entspreche, nur, weil ich verquer zu denken bevorzuge? Wie soll ich denn glaubwürdiges, von konventionellen Institutionen akzeptiertes Material zustandebringen, wenn ich so absolut nicht dem Schema einer vertrauenswürdigen Persönlichkeit nahekomme, keine elitäre Reputation vorweisen kann? Hab ja nichtmal ‘nen Doktortitel…‘

Connor weiß, egal, ob er es -im Falle das Experiment gelingt- mit einer fremdartigen Lebensform zu tun hat oder eben mit den Ergebnissen einer geheimen, extrem fortschrittlichen, aber dennoch menschlichen Technologie, er muß für deren Vorhandensein Belege vorweisen können, die unabhängig von seiner Person Bestand haben. Wenn Menschen in der Lage sind, ein eventuell abgestürztes Flugobjekt einer anderen Wesensart zu reproduzieren oder Teile dieser Technik zu nutzen, so würde man doch alles, was er an Belegen zu bringen im Stande wäre, mit einem Fingerschnippen negieren können. Wer weiß denn, welche der teilweise spektakulären Aufnahmen von Flugobjekten und eindeutig nichtmenschlichen Lebensformen, die im Internet kursieren, Fälschung oder tatsächlich echt sind? Selbst WENN sie echt sind, nichts, aber auch gar nichts könnte man nicht so biegen, daß nicht doch Zweifel an der Authentizität aufkämen. Ja, aufkommen müssen, denn, den Gegenbeweis kann man bei einer simplen, zweidimensionalen Aufnahme nicht erbringen. Alles kann gefälscht sein, Objekte, Lichtverhältnisse, scheinbares Alter der Aufnahme, der Bewegungsverlauf…

Er weiß, er muß vor allem über dieses Detail noch recherchieren. Ihm ist beim Grübeln darüber, wie man Video- und Bildmaterial, das nicht offensichtlich typische Merkmale einer Fälschung aufweist, mittels Technik als Fälschung überführt, ein richtungsweisender Gedanke gekommen. Noch nicht ganz präzise hat sich diese Option in seinen Gedanken geformt, aber er hat eine ungefähre Ahnung. Mögliche Zweifel, die man an ihm, an seiner desolaten Persönlichkeit, seiner Art zu leben, festmachen will, muß er durch objektive Fakten entkräften können. Wenn er während seines Experimentes etwas im Bild festhalten will, das unabhängig von der beobachtenden Person Bestand hat, dann muß es mehr sein, als nur ein verschwommenes ‘Ding’, oder Licht, welches im ungünstigsten Fall vor homogen-schwarzem Hintergrund eine vielerlei interpretierbare Spur zieht. Selbst, wenn der Hintergrund Gebäude, Bäume und anderes zeigen sollte, an dem man Relationen und Lichtverhältnisse festmachen könnte, so kann das eigentliche Ziel der Beobachtung immernoch einem Computer und den Fingern eines geschickten Spezialisten für Bildmanipulation entsprungen sein.
Nein, einer einfachen Aufnahme, die nur aus den Pixeln einer X/Y-Matrix besteht, bei der, im Falle eines Videos, lediglich noch die zeitliche Komponente mit einfließt, kann man immer mit Tricks beikommen, diese nach Bedarf nachträglich manipulieren. Man hat längst die nötigen Werkzeuge dafür, also wird sicher auch davon Gebrauch gemacht. Mit diesem Umstand muß der Ufo-Forscher von heute leben. Damit rechnen ebenso die, die etwas zu verbergen haben und auch Zeugen müssen damit klarkommen, die tatsächlich eine eindeutige Begegnung hatten und es nur mit Fotos, oder Videoaufnahmen untermauern wollen – welche letzendlich doch nichts wert sind.

Connor geht der Gedanke im Kopf herum, was denn wäre, wenn er tatsächlich sämtliche Glücksumstande vorliegen hätte; die Besucher landen bei schönstem Sonnenschein auf der Wiese vor seiner Hütte, es gäbe keine irgendwie geartete Strahlung, oder Einrichtung, die eine optische oder elektromagnetische Aufzeichnung unbrauchbar macht. Er hätte ideales Foto- und Videoequipment, genug Zeit zum Abdrücken, nichts ist verwackelt, selbst Bewegungen des Flugobjektes und der irdischen Umgebung sind perfekt erkennbar – all das könnte man in Hollywood am Rechner zusammenbasteln!
Selbst, wenn das Militär Radaraufzeichnungen für genau diesen Zeitraum hätte, vorausgesetzt natürlich, einer der ET-Schlafmützen hätte es nach dem Eindringen in den Luftraum versäumt, auf den Camouflage-Button zu drücken, würde ein Normalbürger diese Daten zu Gesicht bekommen? Wohl kaum. Keiner würde sein fantastisches Sonntagsvideo für etwas anderes als ambitionierte Do-it-yourself-FX halten. Zu recht! Nichts davon hätte Beweiskraft.
Es muß anders gehen und Connor ist sich sicher, es gibt diesen Weg. Er hat den Freiraum zum Experimentieren, das Querdenker-Gen, also würde es mit etwas Glück nur eine Frage der Zeit sein, daß er die Beweislast von seinen Schultern, rüber, auf kalte, unwiderlegbare, physikalische Parameter hebelt. Und, es muß eindeutig sein, fälschungssicher. Etwas, das auch die Mainstream-Medien ihren Konsumenten in der Hauptsendezeit auftischen könnten. Selbst ein technischer Amateur muß es verstehen können. Connor ist klar, irgendwer hätte mit Sicherheit wieder Interesse daran, derartiges Material zu diskreditieren. Doch das sollte ab jetzt anders werden, kein Angriffspunkt mehr für Debunker! Dabei war es auch egal, ob Militär, Industrie oder andere Gruppen dahinterstehen, die Nutzen daraus ziehen, daß der Großteil der modernen Welt immernoch wie dumme Schafe mit Arbeit, Geld und Konkurrenzdenken dirigiert und geblendet wird.
“Und ich krieg’ euch bei den Eiern!!” Er weiß noch nicht genau, wie er es technisch anstellen würde, aber er hat schon eine vielversprechende, theoretische Basis parat. Zaghaft, noch im verschlafenen Hirn vergraben, aber sie war dabei, sich in den Vordergrund, in sein von Unruhe getriebenes Bewußtsein vorzuarbeiten.

Connor gibt sich einen Ruck, steht endlich auf. Er reißt die Gardinen zur Seite, öffnet weit das Fenster und schaut in den spätsommerlichen Himmel. Keine Milchstraße ist da zu bewundern, jetzt strahlt nur eine einzige Lichtquelle durch das weite Blau. Seine Stimmung hat sich wieder gebessert, er vergräbt die Zweifel an Durchführbarkeit, Sinn und Unsinn seines Experiments, ja, möglicherweise seiner Lebensaufgabe, seiner Bestimmung, wenn es Derartiges tatsächlich gibt, weit hinter einer Barrikade aus Motivation. Mochte sie vielleicht auch nur einen Tag standhalten, er würde sie jederzeit wieder aufzubauen wissen. Seine Fantasie, sein Trotz gegenüber allen Meckerern und Besserwissern sagt ihm, er geht einen neuen Weg. Einen, der gegangen werden muß, weil ihn sich keiner zuvor einzuschlagen gewagt hat. Ob man diesen Umstand nun Engstirnigkeit, Erziehung zu kalter, nur geradliniger Vernunft oder einfach fehlender Kreativität zu verdanken hatte, ihm ist das im Moment egal. Er hat seinen Plan und den würde er, verdammt nochmal, bis zum Ende gehen.

Ein kräftiges Frühstück bringt seine Geister in Gang. Während er aus dem kleinen, holzumrahmten Küchenfenster über die Wiese zu den Hügeln schaut, schmiert er sich eine Scheibe würziges Roggenbrot und zwei Scheiben Toast. Auch, obwohl er natürlich weiß, daß die Wahl Letzterer nur Rudiment seiner alten, schlechten Eßgewohnheiten sind. Der Nährwert von Weizen ist einfach schlechter, als von Roggen. Dann ist das Paket noch aus dem Supermarkt, während er doch das vitale Korn für sein natursaueres Brot vom Farmer holt. Der alte Quincy ist einer der Wenigen in der Gegend, die noch ohne Zwangsbindung an die Industrie düngen. Er betreibt auch keine Viehzucht, er nimmt nur Pferdedung für sein Feld und was über das Jahr an Kompost vom Kleefeld zurückbleibt.
Aller ungefähr fünf Tage rührt Connor für gewöhnlich seinen eigenen Sauerteig an, bäckt in aller Ruhe sein Brot. Heizt mit selbstgeschlagenem, inzwischen knochentrockenem Holz. Ein wenig stolz ist er schon, daß er es soweit geschafft hat. Der eigene Garten, ein kleines Maisfeld, die Kohlplantage, der Lehmbackofen neben der Hütte…
Alles Dinge, die ein Städter nicht vermißt, aber eigentlich langsam wieder kennenlernen sollte. Wie lange diese Zivilisation noch so weitermachen wird, es ist nahezu absehbar. Die Banken sterben wie die Fliegen im Winter, die Börse pendelt nicht mehr, sie oszilliert. Die Wälder werden rar, der Raubbau in den Meeren zeigt sich am Preisanstieg auf den Märkten und im Großhandel.
Connor ist sich bewußt; wenn eines Tages der große Blackout eintritt, kein Strom mehr wie selbstverständlich an jeder Zimmerwand verfügbar ist, dann dauert es nur Stunden, bis das Wasser in sämtlichen Leitungen versiegt. Später, wenn die Energie selbst nach Tagen nicht wiederkehrt und Kommunikation ohne diesen Lebenssaft des Molochs Hightech-Zivilisation flächendeckend verstummt ist, dann bricht Panik aus. Mit aller Gewalt, mit jedem Tag stärker. Dann wird den Menschen, die ständig nur damit beschäftigt waren, dieses filigrane Gebilde um die Macht des Geldflusses mit ihrer Arbeitskraft zu stützen, daß man seine Lebenszeit nicht in eine Villa, einen Swimmingpool hätte investieren sollen, sondern in die Nutzung des Landes, worauf diese nun stehen.

Lebensmittel werden das Gold sein, mit dem man ausschließlich handelt. Benzin, Öl, Minerale, alles nur Beiwerk, Restbestand. Wer diese ersten, harten Zeiten übersteht, wird sich heroisch um die kommenden Jahre kümmern müssen; wie ernähre ich meine Familie, wie beschütze ich sie, wie lege ich Vorräte an, in welcher Umgebung habe ich die besten Überlebenschancen? Alles Fragen, die schon weit vor jeder technischen Revolution als maßgebend für eine solide, zukunftsorientierte Lebensgrundlage erkannt worden waren.
Und was machen wir?

(Der Science Fiction Roman hat inzwischen in der ersten Fassung über 250 Seiten.)

- Exopolitik Deutschland (externer Link) –

 

Science Fiction Ufos und Aliens – Die ersten 200!

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

 

Ein kleines Jubiläum durfte ich gestern feiern, wirklich, nur ein kleines, aber immerhin – die ersten 200 Normseiten des Science Fiction Romans liegen vor. Ungefähr Halbzeit nach meinem Plan. Es ist einfach gut, nach einer Weile zu sehen, die Geschichte wächst kontinuierlich. Viele Schreiber geben oft schon nach 50 Seiten oder früher auf, weil der “Flow” mal weg ist. Trotz Plot.

Dabei liegt es meist noch nicht einmal am Stoff, den man bearbeitet, sondern an den Umständen, unter denen ein Werk zuweilen entsteht. Auch Schreiberlinge haben einen Alltag, welcher nicht immer genügend Raum für Kreativität und -ganz simpel- Stille zum Schreiben, Formulieren, “Spinnen” bietet. Wohl dem, der sich zurückziehen kann… ;)

Da mich persönlich die Geräusche der Laufwerke und des Lüfters des Towers leider zu oft dazu verleiten, beim Schreiben den Faden zu verlieren, habe ich mich dazu durchgerungen, trotz des -zumindest für mich- äußerst gewöhnungsbedürftigen Tastenfeelings des Laptops, auf genau diesem den Rohtext zu entwerfen. Hier läuft nur ab und zu das interne Laufwerk an, welches vernachlässigbar leise ist. Ansonsten – absolute STILLE!

Einen Haken hat das Ganze natürlich. Der kurze Hub und die abweichende Tastenanordnung bewirkt (bei schnellerem Tippen), dass recht viele Txpos, Prellllller, falsche gROß-/kLEINsCHREIbUNGEn zustande kommen. Diese werden dann nachträglich auf dem PC korrigiert. Fließbandarbeit gewissermaßen, bei der man sich auch lautere, musikalische Ablenkung leisten kann.
Ein Kompromiss, etwas mehr Extraarbeit, aber eine passable Lösung – für die ersten 200 Seiten.

Was mich also diesbezüglich mal interessieren würde, schreibt die Mehrheit (nur) auf Laptop oder (nur) auf der guten, alten Klappertastatur des Home-PCs oder praktizieren andere Schreiber ebenfalls eine hybride Arbeitsweise?

In Kürze folgt dann wieder eine kleine Science Fiction Leseprobe!
- mehr zum Thema Ufos (externer Link) –