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Archiv für Schlagwort ‘außerirdische’

Science Fiction – Die Connor Lewis Story oder: Kann ein Mensch Aliens anlocken?

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

 

Nun, da sich die Schreibarbeit der Science Fiction Roman-Erstfassung dem Ende nähert, möchte ich ein wenig mehr zum Inhalt der Geschichte und den Hintergründen, die überhaupt dazu geführt haben, dass ich sie zu Papier bringe, ins Licht rücken.

Es ist einige Zeit her, da ich mit ein paar interessanten Leuten aus der sogenannten Ufo-Szene ins Gespräch kam. Es ging dabei eigentlich nur um die üblichen Themen; gibt es Außerirdische (auf der Erde), sind das alles nur Hirngespinste, Täuschungen, stecken “Verschwörungen” dahinter usw.

Wer sich in diesem Bereich etwas auskennt, weiß, Für und Wider werden weltweit von ihren jeweiligen Vertretern mit allen Mitteln verteidigt. Welcher Fraktion man angehört oder angehören will, das sei jedem selbst überlassen.

Sicher ist aber, es geht von diesem Thema sehr lange schon eine große Faszination aus. Ich für meinen Teil versuche mich dem Thema “nur” als Schreiberling zu nähern.

Die oben genannten Gesprächspartner hatten jedoch neben den bekannten Theorien etwas außerordentlich Interessantes vorzubringen. Zwar ebenfalls theoretisch, dennoch etwas von scheinbar simpler, gleichzeitig auch von abenteuerlicher Durchführbarkeit Gekennzeichnetes.

Natürlich wurde mir gegenüber nicht auf die kleinsten Details dieser Theorie und der angewandten Technik eingegangen, aber ich erfuhr zumindest soviel darüber, dass ich es thematisch als “revolutionär” empfand und die Idee dahinter auf jeden Fall eine solide Basis für einen Science Fiction Roman hergab.

Anfangs waren die drei Ufo-Enthusiasten nicht wirklich begeistert davon, dass ihre Idee zu einem Buch “vermurkst” werden würde, aber da man als Science Fiction Schreibender nicht unbedingt nur auf Fakten zurückgreift, sondern man die freie Wahl der realen Zutaten hat, würde ein “Ufo-Schmöker” ihr Projekt nicht wirklich gefährden. Da meine “Lone Gunmen” dazu noch auf einem anderen Kontinent agieren und weder ich noch jemand anderes (hoffentlich!) ihre Identität kennt, können sie auch weiterhin ihre “Experimentchen” durchführen, ohne Gefahr zu laufen, von MiBs, CIA, NASA, Scully & Mulder behelligt zu werden. ;)

Natürlich habe ich Inhaltliches aus den Gesprächen in den Charakter meines Protagonisten einfließen lassen. Vieles der Ideologien der “Gunmen” bildet sich in der Persönlichkeit des Connor Lewis ab – ein ebenso großer Teil ist pure Fiktion. Das Gleiche gilt für die Handlung; ein realer Part, der in der Gegenwart meiner drei “Gunmen” wurzelt, ein anderer Teil KÖNNTE real werden; je nachdem, worin deren Experimente eines Tages münden.

Was, so wird sich der interessierte Leser und Freund des Themas außerirdisches Leben fragen, ist nun die Theorie, die lohnenswert genug erscheint, dass sich ein paar “Verrückte” in Unkosten stürzen sie zu testen, und die mich über Monate an den Schreibtisch fesselt?

Die Theorie der “Gunmen” in meinen vereinfachenden Worten:

Wenn die Aliens tatsächlich hier sind, warum gibt es nur verwackelte Aufnahmen, die sich entweder als Fälschung entpuppen oder einfach nicht genügend Beweiskraft haben, für das, was sie darstellen (sollen)? Laden wir doch ET an einen BESTIMMTEN Ort ein und sorgen für UNWIDERLEGBARES Beweismaterial.

Diese Aufnahmen wären nun nicht einfach Fotos oder Videos, wie sie zu Millionen im Web herumgeistern, sondern spezielle Aufnahmen, die aufgrund spezifischer optischer Parameter eine Art Wasserzeichen generieren, aus dem,  was aufgezeichnet wird. Es wäre unmöglich, dieses Material zu manipulieren, ohne dass man eindeutig festellen würde, da fehlt etwas im Bild, bzw. ist hinzugefügt worden. Technisch ist so etwas tatsächlich möglich.

Nun klingt es aber absolut nach Science Fiction, einen Außerirdischen irgendwohin “einladen” zu wollen. Aber auch dafür scheinen die Jungs einen Plan zu haben. Ohne über die Durchführbarkeit urteilen zu wollen (oder es zu können), will ich nur erwähnen, dass die Überlegung der “Gunmen” dahin geht, dass sich ET wohl nicht allzu sehr locken lassen würde, durch Dinge, die wir einfachen Erdlinge anzubieten haben. Wohl eher durch etwas, das wir NICHT haben. Oder aus gewissen Gründen (noch) nicht haben SOLLTEN!

Dies könnten zum Beispiel “gefährliche” Technologien sein (siehe Science Fiction Serie Stargate z.B. die Naniten) oder sehr effektive, noch nicht verfügbare Energieformen, welche durchaus  gesellschaftliche und wirtschaftliche  Revolutionen in unserer Zivilisation hervorrufen könnten (z.B. eine in großem Maßstab nutzbare kalte Fusion) etc.

 

Science Fiction: die "Anlage" - Connor Lewis' Konstruktion, welche "seine" Aliens anlocken soll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hält sich ET tatsächlich über unseren Köpfen im Orbit auf, würde er Derartiges wohl bemerken. Also, bieten wir ihm etwas Vergleichbares in PERFEKTER Umgebung an – so meine “Gunmen” – und schauen wir, ob er auf einen Blick vorbeikommt.

Was die drei Tüftler nun tatsächlich auf dem Kasten haben, ob es nur wannabe ist oder sie wirklich den richtigen Köder für ET auslegen können, ich weiß es nicht. Aber einige technische Ansätze konnte ich dennoch aus ihnen herauskitzeln. Wer mehr wissen will; einfach das Buch lesen. Wieviel davon technische Realität sein könnte – das würden wohl nur Physiker und Elektroniker feststellen, die sich wagen, “richtig schräges Zeug” testweise aufzubauen.

Ich bin jedenfalls begeistert und dankbar, über diese Idee gestolpert zu sein und dass ich sie, mit Erlaubnis der “Gunmen”, für die Welt meines Romanhelden “ausborgen” durfte. Hoffen wir mal, dass mehr als nur Theorie darin steckt und mein bescheidener Beitrag in Form eines Science Fiction Schmökers eines fernen Tages inhaltlich eine “olle Kamelle” ist, die längst Teil unserer Realität wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Science Fiction – Leseprobe aus dem Kapitel “Alter Freund”

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

Heute unterbreche ich meine Schreibwut am Science Fiction Roman wieder für einen Moment und bringe  einen rohen, noch unkorrigierten Ausschnitt aus einem einleitenden Kapitel “Alter Freund”. Viel Spaß beim Lesen!

Die blauweißen Vorhänge tanzen sanft und gemächlich am Fenster, als Connor die Augen öffnet. Er setzt sich auf, wuschelt kurz durch seine Haare. Die Gedanken vor dem Schlafengehen haben ihn bis in den Traum verfolgt. Unruhig hat er geschlafen, sich hin und her gewälzt.
‚Wird sicher mit an der Coke gelegen haben.‘ sinniert er. Aber er weiß, eigentlich sind es die Zweifel an seiner Idee, seinen Schlußfolgerungen. Zweifel an der möglicherweise absurden Annahme, daß er, Connor Lewis, ein schrulliger Einsiedler in den mittleren Jahren, irgendwo draußen im grünen Nirgendwo, dieser Sache, diesem Experiment, gewachsen ist. Daß ein wenig Kreativität bei der Wahl der technischen Mittel, eine Prise Ignoranz beim Einschätzen seiner Erfolgschancen und eine explosive Mischung aus Trotz gegenüber der restlichen Welt und Abenteuerlust eines wettbewerbsmüden Außenseiters, tatsächlich zur Begegnung mit außerirdischen Wesen oder deren Technik führen sollte.

Möglicherweise liegt er völlig falsch und versucht sich in der sinnlosen Kontaktaufnahme mit den geheimen Hightech-Spielzeugen des militärisch-industriellen Komplexes? Connor spannt die Lippen, atmet schwer durch die Nase aus, dreht sich aus dem Bett und setzt die Füße auf den Boden. Lange starrt er dahin, wo er den groben Teppich unter den Sohlen spürt.
‚Hab ich wirklich die Bodenhaftung verloren? Bin ich nach den ganzen Bemühungen, mit meinen Anflügen von Kunst und den schrägen Erfindereien, meinen Platz in der Welt zu finden, irre geworden? Kann mich nicht dauerhaft anpassen, okay. Mein Fehler. Bin kein Teamplayer, okay – ist auch mein Problem. Aber, wer kann mir mit SICHERHEIT sagen, daß meine Ideen absolut neben der Realität liegen, totaler Mist sind? Nur, weil ich, als Individuum nich’ dem gesellschaftlichen Wunschkonzept entspreche, nur, weil ich verquer zu denken bevorzuge? Wie soll ich denn glaubwürdiges, von konventionellen Institutionen akzeptiertes Material zustandebringen, wenn ich so absolut nicht dem Schema einer vertrauenswürdigen Persönlichkeit nahekomme, keine elitäre Reputation vorweisen kann? Hab ja nichtmal ‘nen Doktortitel…‘

Connor weiß, egal, ob er es -im Falle das Experiment gelingt- mit einer fremdartigen Lebensform zu tun hat oder eben mit den Ergebnissen einer geheimen, extrem fortschrittlichen, aber dennoch menschlichen Technologie, er muß für deren Vorhandensein Belege vorweisen können, die unabhängig von seiner Person Bestand haben. Wenn Menschen in der Lage sind, ein eventuell abgestürztes Flugobjekt einer anderen Wesensart zu reproduzieren oder Teile dieser Technik zu nutzen, so würde man doch alles, was er an Belegen zu bringen im Stande wäre, mit einem Fingerschnippen negieren können. Wer weiß denn, welche der teilweise spektakulären Aufnahmen von Flugobjekten und eindeutig nichtmenschlichen Lebensformen, die im Internet kursieren, Fälschung oder tatsächlich echt sind? Selbst WENN sie echt sind, nichts, aber auch gar nichts könnte man nicht so biegen, daß nicht doch Zweifel an der Authentizität aufkämen. Ja, aufkommen müssen, denn, den Gegenbeweis kann man bei einer simplen, zweidimensionalen Aufnahme nicht erbringen. Alles kann gefälscht sein, Objekte, Lichtverhältnisse, scheinbares Alter der Aufnahme, der Bewegungsverlauf…

Er weiß, er muß vor allem über dieses Detail noch recherchieren. Ihm ist beim Grübeln darüber, wie man Video- und Bildmaterial, das nicht offensichtlich typische Merkmale einer Fälschung aufweist, mittels Technik als Fälschung überführt, ein richtungsweisender Gedanke gekommen. Noch nicht ganz präzise hat sich diese Option in seinen Gedanken geformt, aber er hat eine ungefähre Ahnung. Mögliche Zweifel, die man an ihm, an seiner desolaten Persönlichkeit, seiner Art zu leben, festmachen will, muß er durch objektive Fakten entkräften können. Wenn er während seines Experimentes etwas im Bild festhalten will, das unabhängig von der beobachtenden Person Bestand hat, dann muß es mehr sein, als nur ein verschwommenes ‘Ding’, oder Licht, welches im ungünstigsten Fall vor homogen-schwarzem Hintergrund eine vielerlei interpretierbare Spur zieht. Selbst, wenn der Hintergrund Gebäude, Bäume und anderes zeigen sollte, an dem man Relationen und Lichtverhältnisse festmachen könnte, so kann das eigentliche Ziel der Beobachtung immernoch einem Computer und den Fingern eines geschickten Spezialisten für Bildmanipulation entsprungen sein.
Nein, einer einfachen Aufnahme, die nur aus den Pixeln einer X/Y-Matrix besteht, bei der, im Falle eines Videos, lediglich noch die zeitliche Komponente mit einfließt, kann man immer mit Tricks beikommen, diese nach Bedarf nachträglich manipulieren. Man hat längst die nötigen Werkzeuge dafür, also wird sicher auch davon Gebrauch gemacht. Mit diesem Umstand muß der Ufo-Forscher von heute leben. Damit rechnen ebenso die, die etwas zu verbergen haben und auch Zeugen müssen damit klarkommen, die tatsächlich eine eindeutige Begegnung hatten und es nur mit Fotos, oder Videoaufnahmen untermauern wollen – welche letzendlich doch nichts wert sind.

Connor geht der Gedanke im Kopf herum, was denn wäre, wenn er tatsächlich sämtliche Glücksumstande vorliegen hätte; die Besucher landen bei schönstem Sonnenschein auf der Wiese vor seiner Hütte, es gäbe keine irgendwie geartete Strahlung, oder Einrichtung, die eine optische oder elektromagnetische Aufzeichnung unbrauchbar macht. Er hätte ideales Foto- und Videoequipment, genug Zeit zum Abdrücken, nichts ist verwackelt, selbst Bewegungen des Flugobjektes und der irdischen Umgebung sind perfekt erkennbar – all das könnte man in Hollywood am Rechner zusammenbasteln!
Selbst, wenn das Militär Radaraufzeichnungen für genau diesen Zeitraum hätte, vorausgesetzt natürlich, einer der ET-Schlafmützen hätte es nach dem Eindringen in den Luftraum versäumt, auf den Camouflage-Button zu drücken, würde ein Normalbürger diese Daten zu Gesicht bekommen? Wohl kaum. Keiner würde sein fantastisches Sonntagsvideo für etwas anderes als ambitionierte Do-it-yourself-FX halten. Zu recht! Nichts davon hätte Beweiskraft.
Es muß anders gehen und Connor ist sich sicher, es gibt diesen Weg. Er hat den Freiraum zum Experimentieren, das Querdenker-Gen, also würde es mit etwas Glück nur eine Frage der Zeit sein, daß er die Beweislast von seinen Schultern, rüber, auf kalte, unwiderlegbare, physikalische Parameter hebelt. Und, es muß eindeutig sein, fälschungssicher. Etwas, das auch die Mainstream-Medien ihren Konsumenten in der Hauptsendezeit auftischen könnten. Selbst ein technischer Amateur muß es verstehen können. Connor ist klar, irgendwer hätte mit Sicherheit wieder Interesse daran, derartiges Material zu diskreditieren. Doch das sollte ab jetzt anders werden, kein Angriffspunkt mehr für Debunker! Dabei war es auch egal, ob Militär, Industrie oder andere Gruppen dahinterstehen, die Nutzen daraus ziehen, daß der Großteil der modernen Welt immernoch wie dumme Schafe mit Arbeit, Geld und Konkurrenzdenken dirigiert und geblendet wird.
“Und ich krieg’ euch bei den Eiern!!” Er weiß noch nicht genau, wie er es technisch anstellen würde, aber er hat schon eine vielversprechende, theoretische Basis parat. Zaghaft, noch im verschlafenen Hirn vergraben, aber sie war dabei, sich in den Vordergrund, in sein von Unruhe getriebenes Bewußtsein vorzuarbeiten.

Connor gibt sich einen Ruck, steht endlich auf. Er reißt die Gardinen zur Seite, öffnet weit das Fenster und schaut in den spätsommerlichen Himmel. Keine Milchstraße ist da zu bewundern, jetzt strahlt nur eine einzige Lichtquelle durch das weite Blau. Seine Stimmung hat sich wieder gebessert, er vergräbt die Zweifel an Durchführbarkeit, Sinn und Unsinn seines Experiments, ja, möglicherweise seiner Lebensaufgabe, seiner Bestimmung, wenn es Derartiges tatsächlich gibt, weit hinter einer Barrikade aus Motivation. Mochte sie vielleicht auch nur einen Tag standhalten, er würde sie jederzeit wieder aufzubauen wissen. Seine Fantasie, sein Trotz gegenüber allen Meckerern und Besserwissern sagt ihm, er geht einen neuen Weg. Einen, der gegangen werden muß, weil ihn sich keiner zuvor einzuschlagen gewagt hat. Ob man diesen Umstand nun Engstirnigkeit, Erziehung zu kalter, nur geradliniger Vernunft oder einfach fehlender Kreativität zu verdanken hatte, ihm ist das im Moment egal. Er hat seinen Plan und den würde er, verdammt nochmal, bis zum Ende gehen.

Ein kräftiges Frühstück bringt seine Geister in Gang. Während er aus dem kleinen, holzumrahmten Küchenfenster über die Wiese zu den Hügeln schaut, schmiert er sich eine Scheibe würziges Roggenbrot und zwei Scheiben Toast. Auch, obwohl er natürlich weiß, daß die Wahl Letzterer nur Rudiment seiner alten, schlechten Eßgewohnheiten sind. Der Nährwert von Weizen ist einfach schlechter, als von Roggen. Dann ist das Paket noch aus dem Supermarkt, während er doch das vitale Korn für sein natursaueres Brot vom Farmer holt. Der alte Quincy ist einer der Wenigen in der Gegend, die noch ohne Zwangsbindung an die Industrie düngen. Er betreibt auch keine Viehzucht, er nimmt nur Pferdedung für sein Feld und was über das Jahr an Kompost vom Kleefeld zurückbleibt.
Aller ungefähr fünf Tage rührt Connor für gewöhnlich seinen eigenen Sauerteig an, bäckt in aller Ruhe sein Brot. Heizt mit selbstgeschlagenem, inzwischen knochentrockenem Holz. Ein wenig stolz ist er schon, daß er es soweit geschafft hat. Der eigene Garten, ein kleines Maisfeld, die Kohlplantage, der Lehmbackofen neben der Hütte…
Alles Dinge, die ein Städter nicht vermißt, aber eigentlich langsam wieder kennenlernen sollte. Wie lange diese Zivilisation noch so weitermachen wird, es ist nahezu absehbar. Die Banken sterben wie die Fliegen im Winter, die Börse pendelt nicht mehr, sie oszilliert. Die Wälder werden rar, der Raubbau in den Meeren zeigt sich am Preisanstieg auf den Märkten und im Großhandel.
Connor ist sich bewußt; wenn eines Tages der große Blackout eintritt, kein Strom mehr wie selbstverständlich an jeder Zimmerwand verfügbar ist, dann dauert es nur Stunden, bis das Wasser in sämtlichen Leitungen versiegt. Später, wenn die Energie selbst nach Tagen nicht wiederkehrt und Kommunikation ohne diesen Lebenssaft des Molochs Hightech-Zivilisation flächendeckend verstummt ist, dann bricht Panik aus. Mit aller Gewalt, mit jedem Tag stärker. Dann wird den Menschen, die ständig nur damit beschäftigt waren, dieses filigrane Gebilde um die Macht des Geldflusses mit ihrer Arbeitskraft zu stützen, daß man seine Lebenszeit nicht in eine Villa, einen Swimmingpool hätte investieren sollen, sondern in die Nutzung des Landes, worauf diese nun stehen.

Lebensmittel werden das Gold sein, mit dem man ausschließlich handelt. Benzin, Öl, Minerale, alles nur Beiwerk, Restbestand. Wer diese ersten, harten Zeiten übersteht, wird sich heroisch um die kommenden Jahre kümmern müssen; wie ernähre ich meine Familie, wie beschütze ich sie, wie lege ich Vorräte an, in welcher Umgebung habe ich die besten Überlebenschancen? Alles Fragen, die schon weit vor jeder technischen Revolution als maßgebend für eine solide, zukunftsorientierte Lebensgrundlage erkannt worden waren.
Und was machen wir?

(Der Science Fiction Roman hat inzwischen in der ersten Fassung über 250 Seiten.)

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Science Fiction – Leseprobe aus dem Kapitel “Tag NULL”

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

Liebe Science Fiction Freunde, Weihnachten liegt hinter uns – der Kopf ist hoffentlich wieder frei für die kreativen & verrückten Dinge des Lebens?! Von mir gibt es daher heute wieder eine Leseprobe. Diesmal aus einem etwas späteren Kapitel. Feedback ist wie immer gern gesehen, weitersagen / weiterleiten / verlinken erwünscht. Viel Spaß!

***

Connor löscht die Testaufnahmen, startet die Recorder wieder. Nun kann es also beginnen; er geht zur Rückseite seiner Behausung, startet mit kräftigen Zügen die zwei zusätzlichen Generatoren. Deren ruhiges, tiefes Brummen hört er mit Genugtuung, fühlt es als gemächliche Vibration im Boden unter seinen Sohlen. Das gleichmäßige Laufen der Maschinen gibt ihm Sicherheit, eine Gewißheit darüber, daß er mit soliden, zuverlässigen Apparaten arbeitet. Jede Einheit wurde für sich über längere Zeiträume getestet; das perfekte Zusammenspiel der GESAMTEN Technik war das A und O seiner Unternehmung. Mit diesem Gedanken im Handgepäck und der kleinen Werkzeugtasche über den Schultern, schreitet er nun über die Ebene, hin zum Aktionspunkt, dem technischen Herzen seiner Anlage. Wie jeden Tag, seit einem halben Jahr, legt er die Strecke auf die gleiche Art zurück; nicht langsam, aber auch nicht zu eilig. Wie üblich nutzt er diese Gelegenheit, kurz in Gedanken zusammenzufassen, welche Aufgaben für den Tag anstanden. Meist, welche  Arbeiten an den Modulen seiner Anlage noch durchzuführen wären. Heute jedoch sind alle Einheiten schon bereit, könnten eingesetzt werden.

Nur eins fehlt noch – das Concerto.
Ein erfolgreiches Tutti aller Instrumente im harmonischen Zusammenspiel. Das Erstrahlen aller Emitter bei voller Leistung, wenigstens für zehn Minuten, vielleicht zwanzig. Dies aber erst am späten Abend, für den Moment sollten fünf für eine Generalprobe reichen. Connor hat noch volles Tageslicht, genug Zeit, um vor der Dämmerung mögliche Korrekturen oder gar Reparaturen vorzunehmen. Natürlich hofft er, daß diese nicht nötig seien. Daß er sich auf das Wesentliche beschränken kann; zuschalten, laufenlassen, beobachten, den Testlauf beenden, die Video-Aufnahmen kontrollieren und sich auf den Abend des Tages Null einer neuen Zeit einzustellen.
„Dann stoße ich mal an – auf die letzten Stunden bis zum Countdown!“
Er greift in seine Werkzeugtasche, holt die inzwischen wieder viel zu warme Dose Coke heraus, wirft die Tasche geübt auf einen kleinen, flachen, nicht ganz natürlich wirkenden Steinhaufen und genießt halbherzig das süße Prickelwasser. Mit Schwung hebt Connor die schwere Abdeckung der Anlage an einer Seite hoch. So, wie jeden Tag, erfolgt ein kurzes, kräftiges Poltern der darauf gelagerten Steine, der dürren Baumstämmchen und Rindenstücke, wenn sie gleichsam chaotisch dem Boden entgegen fallen. Danach zeugt eine kleine, aber aufdringliche Staubwolke von den Unmengen an Sand, Kies und Resten trockenen Unterholzes, die Connor als Letztes allabendlich über diese Komposition aus Tarnelementen schüttet, davon, daß die Abdeckung nun vollends frei liegt. Er kippt sie seitlich weg, mit dem nächsten Schritt ist er auch schon in der engen Grube, neben der Anlage.
Ohne viele Gedanken zu verlieren, drückt er die breiten Hebel der Automatik-Sicherungen hoch. Der Strom fließt in die Adern der Xenon-Kaskade. Trotz der Helligkeit des Tages scheint es Connor, daß jenes darauf erfolgende Leuchten dem Licht der Sonne ernste Konkurrenz machen könnte. Zwar nicht in der Lichtmenge, aber doch in der scheinbaren Intensität. Es ist ein brüllend helles Strahlen!
Der zweite Hebel sorgt für verschiedenartige, wenigstens ebenso starke Emissionen im nicht sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Man würde sie teilweise als Wärme wahrnehmen, hielte man die Hand über die Austrittsstellen dieser Energien. Zuletzt sorgt das Umlegen des dritten Hebels für das Auftauchen eines plasmaartigen Lichtgebildes, welches sich knapp über den metallischen, hütchenförmigen Auswüchsen des oberen Segments der Anlage manifestiert. Erst blinzelt es ein wenig, wabert, ändert seine Helligkeit leicht, bevor es stabil und majestätisch, wie eine gehorsame Version des Kugelblitzes, beinahe regungslos und gleißend in der Luft steht. Hell, wie eine kleine Sonne, apfelsinengroß, bestimmt in ihrer Farbgebung von den Ionen des sie umgebenden Gases; der trockenen Luft dieses bedeutungsschwangeren Frühlingstages.
„Shhhit – ist das ein Anblick! Und das Ding läuft wie ein Uhrwerk. Wenn du jetzt noch ein paar Minütchen durchhälst…“
Connor schaut auf die Uhr, hält das Ohr nahe an die Module, riecht, ob es irgendwo schmort. Nichts. Alles scheint tatsächlich perfekt zu funktionieren. Das monotone Brummen einiger Module ist gleichmäßig, überlagert sich, ändert sich schleichend im Klang, fällt wieder zurück. Es ist beinahe schon unheimlich, daß jedes Teil der Aparatur innerhalb der vorgegebenen Werte arbeitet. Keine Überhitzung, keine Ausfälle. Wenn sich dies am Abend genauso wiederholte, hätte er, Connor, der Einsiedler mit der verrückten Idee, einen Kontakt zu den –für ihn immernoch hypothetischen- außerirdischen Besuchern aufzubauen, die nächste Etappe erreicht.
Den Bau der dafür nötigen Anlage kann er in spätestens vier Minuten, mit ein wenig Glück, schließlich schon als erste, erfolgreich erklommene Stufe betrachten. Ein Hochgefühl durchflutet ihn. Er genießt und vor allem gönnt es sich, endlich, nach vielen Wochen intensiver Bastelei, Montage und nicht wenigen Fehlschlägen während der experimentellen Phase. Nun heißt es noch, die Aufzeichnungen zu kontrollieren, ob sich Störungen elektromagnetischer Natur in die Datenleitungen der Kameras geschlichen haben. Auf diese Entfernung zu den leistungsstarken Modulen eigentlich unmöglich, zumal sämtliche Emissionen strikt himmelwärts gerichtet sind. Aber immerhin hängen beide Teile der Anlage, die Video-Kameras und die Emittoren, an den selben Stromversorgungen. Möglicherweise strahlt ja doch irgendwo ein breitbandiges, schlecht geschirmtes Signal ein.

Der Countdown in Connors Armbanduhr meldet sich; die fünf Minuten sind um. Drei kleine, schwarze Hebel läßt er nach oben schnappen und die enormen Emissionen sichtbarer und unsichtbarer Wellen gehen auf Null zurück. Die kleine Sonne, die vor Sekunden noch, wie ein gleißender Diamant, handbreit über dem Kopf der Anlage schwebte, flackert kurz, taumelt und erstirbt mit leisem Knistern. Noch einmal atmet Connor die erwärmte Luft über den Leiterplatten und Trafos der Module tief ein, berührt vorsichtig mit den Händen verschiedene Kabelbünde. ………..

- mehr zum Thema Ufos (externer Link) - 

Science Fiction – Leseprobe aus dem Kapitel “Goodbye, Stadtleben”

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

Eine Leseprobe aus dem Science Fiction Roman, unkorrigierter Entwurf.

***

Auf dem Schreibtisch sieht es wild aus.
Ein Stapel alte Videokassetten, DVDs mit den X-Files, vergriffene Science Fiction Romane, ein paar Ordner mit Zeitungsausschnitten und vergilbten Diagrammen, Radarbildern, alten Schwarzweißfotos, dazwischen ein lieblos zusammengewürfeltes Frühstück. Connor hängt stur am Bildschirm, liest in einem Forum leicht amüsiert, wie gerade das Video eines kanadischen Ufo-Filmers zerrissen wird.
“Fake, Mann. Da brauch ich nichtmal ein zweites Auge um das zu sehen. Das ist so grottig schlecht gemacht. Und immer muß es blinken. Blinken – hallo? Wofür brauch ET einen Blinker? Idiot…”
Er rückt seine Lesebrille zurecht. Die brauch er seit kurzem, die Zeit und das ständige Sitzen vor dem Bildschirm hinterlassen ihre Spuren. Aber er ist eitel und so werden ihn wohl höchstens die Mäuse im Haus damit sehen.

Es ärgert ihn wirklich, daß sich überall auf der Welt kleine Selbstdarsteller in den Vordergrund spielen, indem sie wie beim Geldscheinangeln Ahnungslose an der Nase herumführen und scheinbar unheimlichen Spaß dabei haben. Vielleicht stecken aber auch gezielte Aktionen dahinter, um von echten ‘Überflügen’ abzulenken? Wer weiß das schon.
‚Trotzdem, echt nicht besonders originell, dein Tape.‘ Er zieht die Augenbrauen hoch und runzelt danach wieder die Stirn. ‚Daß diese Spinner Debunkern auch immer wieder frisches Futter geben müssen. Ihr schießt euch damit doch selbst ins Knie. Dämlich.‘ Connor kratzt sich das unrasierte Kinn und schaut über den Monitor aus dem Fenster, zwei Raben streiten sich lautstark auf dem Holzstapel um einen verwitterten Stoffetzen.

Er weiß, gerade heute ist es vergleichsweise einfach, mit ausreichend Geschick und grundlegenden Kenntnissen über spezifische Charakteristika des Ufo-Phänomens, etwas zu konstruieren, das fliegt, steuerbar ist und den großen Verwandten aus Hollywood ziemlich ähneln kann. Für den überraschten Beobachter. Es ist kein Problem, mit ein wenig krimineller Energie und spitzbübischer Motivation, eine verschlafene Kleinstadt in Panik zu versetzen. Längst bedarf es keiner großen Akkus, stromfressender Glühlampen und Motoren mehr, um ein lohnendes Objekt für Youtube und die willige Ufo-Gemeinde zu schaffen. Das Web wimmelt inzwischen von Wannabe-Ufos und macht es den kleinen, meist nur aus eigener Tasche finanzierten Forschergruppen schwer, die wenige Freizeit den Fällen zu widmen, an denen manchmal doch etwas dran zu sein scheint.

Wieviele Stunden hat er schon Videos angeschaut, durch Filter gejagt, mit Fotos verglichen, die Beschreibungen von Zeugen gelesen. Immer wieder stecken Stunden voller Hoffung in seinen Bemühungen, ein kleines Detail zu finden, das ein anderer übersehen hat. Irgend ein Indiz, was zum Beweis aufsteigen könnte. Doch immer endet es auf die selbe Weise; keine ausreichenden harten Fakten, oder klarer Fake. So stapeln sich auf der einen Seite jede Menge Sichtungen von ungewöhnlichen Objekten im Luftraum, die sich als bekanntes, aber vergleichsweise seltenes physikalisches Phänomen herausstellen, auf der anderen Seite bleibt ein kleiner Rest, der sich keiner Sache eindeutig zuordnen läßt. Dort hat er die Wahl; bohre ich weiter und trage noch mehr vage Informationen zusammen, oder belasse ich es und freue mich, daß einer irgendwo zufällig etwas aufgezeichnet hat, was der ‘Real Deal’ sein könnte – oder auch alles andere.

Leicht deprimiert rührt Connor im Tee herum und schaut auf die unappetitlichen Schwebteilchen darin. ‘Wie viele Jahrzehnte wollen wir uns noch damit begnügen, Berichte zu sammeln und auszuwerten, nur um dann wieder und wieder zu erleben, daß sich der nächste Depp dazu entschließt, die Venus als Ufo beim Revier zu melden. Dummes Gegacker über grüne Männchen beim Lokalblatt ist noch das Geringste, was man dann zu erwarten hat. Die Skeptiker freuen sich wieder über neues Wasser auf ihren Mühlen, die nicht so dogmatischen Ufo-Anhängerschaft dagegen wird wieder über einen Kamm geschoren und zu Schulabbrechern und Analphabeten abgestempelt.’
“Was solls, wird nicht das letzte Mal sein.” Connor runzelt die Stirn, greift zum Brötchen mit selbstgemachtem Erbeergelee, beißt halbherzig ab und ist schon wieder auf der Suche nach neuem Videomaterial.

Als es auf Mittag zugeht, schaltet er den Rechner aus, lehnt sich auf dem knarrenden Korbstuhl zurück und verschränkt die Arme hinter dem Nacken. ‘Sollte mal den Kopf freikriegen und mich wieder mit Leuten umgeben. Die Wildscheuche funktioniert und ich könnte mich locker für ein paar Tage verdrücken. Oder wenigstens, bis ich wieder ‘ne konkrete Idee hab, wie es weitergeht.’ Er befürchtete tatsächlich, daß er die wohl idealsten Bedingungen um sich hatte, um zu einem echten ‘durchgeknallten Spinner’ zu werden. Die Stille, die völlige Abgeschiedenheit und diese Unmengen an Informationen und Mediendatein, die er Monat für Monat durchackerte. Zumal alles Themen, mit denen sich doch kein normaler Mensch in seinem Altag beschäftigen würde. Aliens, Ufos, Irrlichter; Dinge, die oft scheinbar zusammengehören, möglicherweise den selben Ursprung haben, aber sich nicht ohne ein bleibendes Maß an Zweifeln vernünftig erfassen lassen. Sie gehören einfach nicht zum konservativen Leben, das die meisten Menschen führen. Wer findet schon die Nerven, sich ernsthaft über geometrische Parameter eines unidentifizierten Flugobjektes zu unterhalten, wenn das Kind sich mit Schnupfen und Fieber plagt, man sich um die überfällige Versicherung des Eigenheims kümmern muß und der Chef die Abgabe des Projektentwurfes erwartet. …………


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Science Fiction – Leseprobe aus dem Kapitel “Alte Pfade, neue Ziele”

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

Nach ein paar Tagen Abstinenz vom Science Fiction Blog, heute wieder mal ein kurzer Abschnitt aus einem weiteren Kapitel (noch unbearbeitet).

Leseprobe

Leise tropft sphärische Musik aus den Lautsprechern, elektronisch, synthetisch, trotzdem beruhigend, gefühlvoll und scheinbar ohne Grenzen von Zeit und Raum.

Connor dreht noch ein wenig lauter. Er mag die alten Meister dieses Genres, vor allem den Franzosen, auch wenn er den Spirit der 70er in seinen heutigen Alben vergebens gesucht hat. Jeder Mensch entwickelt sich, probiert sich aus, versucht sich an Neuem. Vielleicht hat ihn sein Stil irgendwann gelangweilt, oder die neue Musik, mit den vielen unplugged-Instrumenten auf großen Bühnen war erfüllender. Connor ist den alten, manchmal wehmütigen und getragenen Stücken treu geblieben, sie laufen bei ihm fast immer in einer Endlosschleife, wenn er an einem Kunstwerk arbeitet oder sich in der Werkstatt in eine Aufgabe vertieft hat.

Heute will er den ersten Handschlag für die Umsetzung einer Idee machen, die er selbst im Moment noch für mehr als verwegen hält, die ihn aber schon seit Tagen nicht mehr losläßt. Vielleicht ist es nur eine Dummheit, die ihm später vielleicht peinlich ist, oder aber, es ist das Nadelöhr, durch daß man muß, wenn man von der realen Welt in die der Phänomene will. Er ist sich sicher, daß auch andere Menschen, irgendwo auf jedem der sieben Kontinente, irrwitzigen Gedankenspielen folgen. Einige werden sich als Sackgasse herausstellen, ein Teil als solide Basis für weiterführende Experimente. Ein paar, ja, vielleicht auch nur ein Einziges von all denen, ist möglicherweise zwar unglaublich und widersprüchlich zu allem, was wir als wissenschaftlich fundiert betrachten – aber auch gleichzeitig das Eine, welches alleinig zum Ziel führt.

Wer kann schon mit Gewissheit sagen, ob wir tatsächlich gelegentlich von Besuchern anderer Welten auf eine uns unzugängliche Art kontaktiert werden, ob diese Wesen Aliens sind, Zeitreisende, oder sie selbst gar der Beweis für die Existenz weiterer Dimensionen?
‚Warum fühlt sich das wie ein verdammter Kompromiss an, wenn ich Zeitreisende und Aliens in einem Atemzug nenne – Rechtfertigung? Und welcher Gedanke ist dann wohl abwegiger?‘ Er stützt die Arme in die Seite und schaut zur obersten Ebene des Wandregals. Viele Kisten stapeln sich dort, penibel beschriftet und dennoch findet er nicht gleich, wonach er sucht. ‚Für jede Theorie gibt es schließlich mindestens genausoviel Kontra wie Pro. Also, was solls?‘ Connor ist es schon immer ein großes Vergnügen gewesen, den Denkansätzen schlauer Köpfe zu diesen Themen zu folgen, wie abstrakt und unausgegoren sie ihm auch bisweilen erschienen. Viele Publikationen füllen seine Kommode im Wohnzimmer, hunderte Stunden an Dokumentationen hat er auf Festplatten und CDs gespeichert. Von Zeit zu Zeit sucht er bestimmte Diskussionen heraus, wenn sie mit aktuellen Vorgängen in der Welt, oder tagesaktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen korrelieren. ‚Ist doch erstaunlich, wie viele der alten ‘Spinner’ nur wenige Jahre später plötzlich als ‘beispielhafte Vordenker’, ‘ihrer Zeit voraus’ und ‘begnadetes Genie’ tituliert und von den Mainstream-Medien hofiert werden.‘  Connor wühlt verbissen in einer Kiste mit der Aufschrift ‘alte Leiteplatten & Schaltnetzteile’. Eine große Handvoll hat er schon herausgenommen, neben sich auf dem Fußboden lose gestapelt. Er ärgert sich, daß er sich dabei an den spitzen Lötpunkten die Fingerkuppen aufreißt.


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