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Science Fiction Illustrationen der etwas anderen Art

Science Fiction Roman: Connors Licht – Begegnung der fünften Art

 

Heute ein etwas verspäteter Post im Science Fiction Blog, denn im Moment stecke ich bis zum Hals in den Korrekturen und kann mich vor Vergnügen dabei fast nicht losreißen.  ;)

Eine kleine Auswahl an Grafiken hatte ich im letzten Artikel angekündigt. Diese sollen hier nun endlich folgen. Grundgedanke, für die Erstellung von Grafiken zum Buch war, dass sich eine Geschichte besser und dauerhafter einprägt, wenn man dem Auge, neben all dem abstrakten Text auch etwas “Organisches” anbietet. Etwas, das die Geschichte begleitet, den Akteuren ein Gesicht, einen Ausdruck, gibt. Nicht leicht bei einer Story, welche nicht gerade von Personen wimmelt. Das Buch enthält nun auch keine typische Science Fiction Geschichte, die von Ereignissen nur so gestopft ist. Eher das Gegenteil ist der Fall, sehr getragen ist die Erzählung, viel “Alltag”, wenn auch von dem eines Außenseiters. Kein Geballer, keine ETs, die ständig um den Protagonisten herumwuseln. Daher tauchen in den Bildern auch sehr “gewöhnliche” Situationen auf.

Der Stil der Grafiken ist ähnlich dem Linolschnitt gehalten. Aufbauend auf Zeichnungen und selbstgeschossenen Fotos, die im Grafikprogramm geeint wurden, sieht man am Ende eine abstrahierte Vektorgrafik. Dies mit Rücksicht darauf, die Geschichte nicht mit kitschbunten Farben überlasten zu wollen und darauf, dass viele Leser die Erzählung auf Kindle & Co “konsumieren” werden, wo überwiegend nur schwarzweiß, respektive mehrerer Graustufen, abgebildet wird.

Ein Roman mit lediglich einem Coverbild auf dem Buchdeckel; das war mir zu wenig, zu “trocken”. Auch, wenn ich damit rechne, dass die Bilder nicht jedermanns Geschmack sind, so sind sie dennoch solide Begleiter durch die bevorstehenden 400 Seiten. In jedem Kapitel gibt es wenigstens ein Bild, welches eine Szene daraus illustriert.

Ich hoffe und glaube schon, dass dieser “kleine” Extraaufwand, ein paar Tage mehr am Layout zu arbeiten, der Geschichte dienlich sein wird. Natürlich würde mich entsprechendes Feedback freuen. Hier und per Twitter, wie gehabt.

 

  

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4 Kommentare zum Beitrag

  • schrieb am 3. Juni 2012 um 15:45 Uhr

    Also mir gefallen diese Linoleumdrucke sehr! Sie erinnern mich ein wenig an die Holzschnitte in alten Romanen. Sie zeigen ebenso viel, wie sie verbergen, regen die Phantasie des Lesers an, statt sie zu ersetzen. Es ist sicherlich etwas Genreuntypisch, diese Art der Illustration zu verwenden, aber ich finde, dass das gerade einen Großteil des Charmes ausmacht, den sie austrahlen. Von mir gibt’s dafür also einen “Daumen nach oben”.
    Liebe Grüße
    Mareike

  • Ava
    schrieb am 4. Juni 2012 um 12:36 Uhr

    Hallo Mareike,
    danke für die Wortmeldung und die nicht enden wollenden Beifallsstürme! Hatte schon geglaubt, mit meinen uncoolen Grafiken grundtief in einen Fettnapf gegriffen zu haben. Gehe bei solchen Dingen nämlich sehr egoistisch ran; MIR muss es gefallen. Aber nun relativiert sich das wohl. Dezent. Immer wieder höre ich was von Lesern, dass die (verbergenden/die Fantasie anregenden) Krakeleien doch ganz gut ankommen. Ok, hier im Blog ist es nach wie vor recht still zu diesem Thema, aber der Schmöker steht ja noch nicht sooo lange in den virtuellen Regalen…

  • schrieb am 13. Juni 2012 um 09:12 Uhr

    Ich finde die Bilder, die eigentlich nur von Schwarz und Weiß leben und im starkem Kontrast keine Graustufen mehr enthalten sehr faszinierend. Das Bild mit dem Gemälde auf der Staffel sticht etwas heraus, weil es sehr wohl Graustufen auf dem Kindle zeigt, der Rest des Gesamtbildes nicht. Finde ich super.
    Heiko

  • Ava
    schrieb am 13. Juni 2012 um 11:57 Uhr

    Ja, ein bisschen schade, dass das einfache Kindle-Modell nur sw anzeigt, aber inzwischen gibt’s ja den Nachfolger. Da hat das Gemälde sogar Farben. Dass sonst alles nur sw ist und nur mit hartem Kontrast gearbeitet wird, regt vllt. auch ein wenig mehr die Fantasie des Betrachters an. Der Stil hat sich irgendwie beim Probieren ergeben und ich wollte mal “was anderes”. ^^

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